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Wieso kennt jeder die Melodien, auch wenn er die Musik noch nie im Ballett oder Konzert gehört hat? Weil Edvard Grieg der ideale Komponist für Henrik Ibsens Dichtung war und so wunderbare Musik geschrieben hat, die sich die Werbeindustrie nicht entgehen ließ. Seine Komposition des Peer Gynt ist von reicher und vielfältiger Melodik. Er findet für die Abenteuer des ruhelosen Helden magische Klänge voll träumerischer Empfindsamkeit. Romantik wird mit nordischer Herbheit gepaart und in einigen Episoden mit raffiniert exotischen Rhythmen gewürzt. Solveigs Lied gilt schon fast als norwegische Nationalmusik. Für die meisten Ballettfassungen diente daher Griegs Musik als Basis, die vor allem die romantischen Elemente des Märchens betont. Dieses faszinierende Werk fordert immer wieder neue Interpretationen heraus. Realismus und Psychologie, Abenteuer und Liebe bilden ein Kaleidoskop von Szenen, die in ihrem Abwechslungsreichtum kaum zu überbieten sind. Das Ballett der Tatarischen Staatsoper Kasan unter der Leitung von Vladimir Jakovlev besteht aus über 60 Mitwirkenden, viele Tänzer der Compagnie wurden in der angeschlossenen Schule ausgebildet. Fast alle Solisten sind Preisträger internationaler Wettbewerbe. Veranstaltungsort: Düsseldorfer Schauspielhaus - kleines Haus/small stage Gustaf-Gründgens-Platz 1 40211 DÜSSELDORF

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Event veröffentlicht am 01.11.2019

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